ANGEDACHT
Auf einen Kaffee …

Eine sehr schöne Analogie, gefunden im Internet: „Du hältst eine Tasse mit Kaffee. Plötzlich kommt jemand vorbei und stößt dich an oder schüttelt deinen Arm, sodass Kaffee überall hin verspritzt wird. Warum hast du den Kaffee verspritzt? Weil jemand dich angestoßen hat. Falsche Antwort. Du hast den Kaffee verspritzt, weil Kaffee in deiner Tasse war. Wäre Tee darin gewesen, hättest du Tee verschüttet. Was immer in deiner Tasse ist, wirst du verspritzen. Wenn das Leben kommt und dich schüttelt (was ganz sicher passieren wird), wird aus dir herauskommen, was immer in deinem Inneren ist. Das Innere ist so leicht zu verbergen, bis du hart angefasst wirst. Also sollten wir uns fragen, was in unserer Tasse ist. Wenn das Leben hart wird, was wird verspritzt werden? Freude, Dankbarkeit, Frieden und Menschlichkeit? Oder Ärger, Bitterkeit, unfreundliche Worte und harte Reaktionen. Das Leben gibt dir die Tasse. Du entscheidest, womit du sie füllst.“

Die ganze Welt wird im Moment hart angefasst und fordert vielen Menschen sehr viel ab. Uns geht es hier in Deutschland vergleichs­weise gut. Und dennoch bricht sich viel Unmut und sogar Gewalt Bahn. Die Krise fördert zutage, was im Menschen steckt. Jesus geht uns Menschen auch manchmal hart an, wenn er uns durch seinen Geist die Wahrheit über uns sagt. Den Pharisäern bescheinigte er einmal: „Weh euch, Schrift­gelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr die Becher und Schüsseln außen reinigt, innen aber sind sie voller Raub und Gier!“ (Matthäus 23,25). Das traf sie ins Mark ihrer Heuchelei und Selbstgerechtigkeit und ihre Reaktion brachte sehr ungute Züge zutage: einen Mordkomplott, üble Nachrede, Lüge, der Unwille sich zu ändern u. v. m. … Dabei war Jesus nicht darauf aus sie zu demütigen, sondern sie zur Umkehr zu bewegen.

Es gibt manchmal Zeiten, in denen wir auch als Christen einen ungeschminkten Blick auf uns selbst ertragen müssen. Wenn wir unseren Blick von dort auf Jesus und sein Angebot der Erlösung richten, werden wir Vergebung, Heilung und Frieden finden. Unser Leben wird dann mit Gottes Liebe und seinen Gaben des Geistes gefüllt. Wenn uns das Leben dann einmal schüttelt, werden gute Dinge zutage kommen, die unsere Umwelt zum Guten verändert. In diesem Sinne lasst uns die Krise nutzen, um uns von Jesus verändern zu lassen.

Ralf Martens

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TAGESLOSUNG

Josua fiel auf sein Angesicht zur Erde nieder, betete an und sprach: Was sagt mein Herr seinem Knecht?

Josua 5,14

Jesus kniete nieder, betete und sprach: Vater, willst du, so nimm diesen Kelch von mir; doch nicht mein, sondern dein Wille geschehe! Es erschien ihm aber ein Engel vom Himmel und stärkte ihn.

Lukas 22,41-43

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